DIE PROMOTIONSGELÖBNISSE AN DER UNIVERSITÄT WIEN
(IN DEUTSCHER FASSUNG)
ALLE FAKULTÄTEN
Sie werden also geloben, dieser Universität, in der Sie den höchsten Grad der ........... erlangt haben, dauernd ein treues Angedeken zu bewahren und ihre Aufgaben und Ziele nach Kräften zu unterstützen.
die Würde, die ich Ihnen zu verleihen habe, rein und unversehrt zu bewahren und ihr stets durcfh ein solches Leben, wie es einem Theologen ziemt, Ehre zu erweisen;
die Studien der heiligen Theologie eifrig und unermüdlich zu pflegen und zu fördern, damit die Wahrheit, die von Jesus Christus zum ewigen Heile der Menschheit vom Himmel geberacht wurde und im Schoß der Kirche geborgen ist, von dem Neschen Tag für Tag klarer erkannt und im Leben hingebender befolgt werde.
die Würde, die ich Ihnen zu verleihen habe, rein und unversehrt zu bewahren und stets das eines christlichen Theologen würdige Leben zu führen;
die Studien der Theologie eifrig und unermüdlich zu pflegen und zu fördern, damit die evangelische Wahrheit immer mehr erkannt werde und ihr Licht, worauf das Heil der Menschheit beruht, heller erstrahle.
die Würde, die ich Ihnen zu verleihen habe, rein und unversehrt zu bewahren und niemals durch üble Sitten oder Schamde im Leben zu beflecken;
die Kenntnis des Rechtes, die Sie jetzt beherrschen, unermüdlich zu pflegen und zu Nutz und Frommen im Leben so anzuwenden, dass Recht und Gerechtigkeit, auf denen das Heil des Staates beruht, soviel an Ihnen liegt, allenthalben gewahrt werden.
dass Sie die Sozial- und Wirtschaftswissenschaften pflegen und Ihr Wissen und Ihre Fähigkeiten in immer neuem kritischen Bemühen in den Dienst der Gemeinschaft stellen werden;
dass Sie den Grad, den Sie erlangen, als Verpflichtung zu Redlichkeit in Denken und Handeln auffassen werden.
die Würde, die ich Ihnen zu verleihen habe, rein und unversehrt zu bewahren und niemals durch üble Sitten oder Schande im Leben zu beflecken;
die Kenntnis, die Sie jetzt beherrschen, durch eigenen Fleiß zu pflegen und insbesondere durch alle Fortschritte, welche diese Kunst im Laufe der Zeit machen wird, zu erweitern, Ihre Übung und Ihr Können zum Wohl und Gedeihen der Menschen geflissentlich zu verwenden, endlich alle Pflichten, die dem rechten Arzte obliegen, mit der gleichen Menschlichkeit gegen alle auszuüben.
die Würde, die ich Ihnen zu verleihen habe, rein und unversehrt zu bewahren und niemals durch üble Sitten oder Schande im Leben zu beflecken;
die edlen Wissenschaften unermüdlich zu pflegen und zu fördern, nicht um schnöden Gewinnes oder eitlen Ruhmes willen, sondern auf dass die Wahrheit weitergegeben werde und ihr Licht, worauf das Heil der Menschheit beruht, heller erstrahle.